Komplexe Systeme und die Wirkung auf ihre Umwelt mit informationstechnischen und ingenieurmäßigen Methoden zu betrachten, zu analysieren und zu beschreiben, soll das Ziel dieser Seite sein. Dabei liegt mir der Wunsch "einer ganzheitlichen Bilanzierung, die wirtschaftliche, technische und/oder soziale Aspekte mit einbezieht" sehr am Herzen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Life_Cycle_Assessment oder http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kobilanz)
Bereits 1960 wurden Lebenszyklusbetrachtungen (Life Cycle Cost -
Analysen) für große Projekte und Investitonen im Bau- und Militärbereich
durchgeführt. In den Vereinigten Staaten entwickelte sich daraus die
Logistic Support Analysis (LSA), die im MIL-STD 1388 standardisiert
wurde. Ein Ziel dieser Norm ist die Entwicklung einer Datenbasis, die
als Grundlage für die Betrachtung und Optimierung der Kosten und
Prozesse in der Materialwirtschaft, Materialerhaltung sowie Wartung der
Systeme dient. Mir ist bekannt, dass es im Luft- und Raumfahrtbereich
diese Daten (Fehlerraten und Ausfallzeiten der Geräte, Reparaturzeiten,
evtl. Kosten, Klassifizierung der Mechanikerkenntnisse etc.) gibt.
Erweitert
man nun diese Datenbasis um umweltrelevante Daten und Informationen,
kann man Produkte und Systeme unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
betrachten, untersuchen und einordnen. Dabei berücksichtigt man
weitestgehend alle Rohstoffentnahmen aus der Umwelt und alle Emissionen,
die die Umwelt belasten. In den Normen ISO 14040 und ISO 14044 hat die
Internationale Organisation für Normung (ISO) die Methoden einer
Ökobilanz erfasst. Gemäß dieser Normen ist auch stets ein unabhängiger
Gutachter (Ingenieurbüro, beratender Ingenieur?) notwendig.
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