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Montag, 3. Februar 2014

Life Cycle Assessment

Komplexe Systeme und die Wirkung auf ihre Umwelt mit informationstechnischen und ingenieurmäßigen Methoden zu betrachten, zu analysieren und zu beschreiben, soll das Ziel dieser Seite sein. Dabei liegt mir der Wunsch "einer ganzheitlichen Bilanzierung, die wirtschaftliche, technische und/oder soziale Aspekte mit einbezieht" sehr am Herzen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Life_Cycle_Assessment oder http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kobilanz)

Bereits 1960 wurden Lebenszyklusbetrachtungen (Life Cycle Cost - Analysen) für große Projekte und Investitonen im Bau- und Militärbereich durchgeführt. In den Vereinigten Staaten entwickelte sich daraus die Logistic Support Analysis (LSA), die im MIL-STD 1388 standardisiert wurde. Ein Ziel dieser Norm ist die Entwicklung einer Datenbasis, die als Grundlage für die Betrachtung und Optimierung der Kosten und Prozesse in der Materialwirtschaft, Materialerhaltung sowie Wartung der Systeme dient. Mir ist bekannt, dass es im Luft- und Raumfahrtbereich diese Daten (Fehlerraten und Ausfallzeiten der Geräte, Reparaturzeiten, evtl. Kosten, Klassifizierung der Mechanikerkenntnisse etc.) gibt.

Erweitert man nun diese Datenbasis um umweltrelevante Daten und Informationen, kann man Produkte und Systeme unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit betrachten, untersuchen und einordnen. Dabei berücksichtigt man weitestgehend alle Rohstoffentnahmen aus der Umwelt und alle Emissionen, die die Umwelt belasten. In den Normen ISO 14040 und ISO 14044 hat die Internationale Organisation für Normung (ISO) die Methoden einer Ökobilanz erfasst. Gemäß dieser Normen ist auch stets ein unabhängiger Gutachter (Ingenieurbüro, beratender Ingenieur?) notwendig.

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